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  1. Nov 2025
    1. Unterdrückung in Daten (Oppression in Data)

      Hier wird nochmals ein neues Fass aufgetan, auf einer wesentlich höheren Ebene als Bias. Unklar, wie das zusammenghört. Die stilistische Flughöhe wird hier auch wesentlich höher (mehr Fachbegriffe, Metaphern etc.).

    2. Metadatenstandards

      Das ist enorm ausführlich und sehr technisch, kann in sehr spezifischen Problemlagen sinnvoll sein, aber überwältigt etwas. Im Kapitel "Theorie" hat es m.E. so nichts zu suchen. Ev. einen Anhang daraus machen?

    3. In Crowdsourcing-Projekten zu alten Handschriften dominieren wenige besonders aktive User, sodass ihre Lesarten überproportional häufig übernommen werden.

      Das könnte ein gewünschter Effekt sein, da aktive User mehr Erfahrung haben.

    4. Bias

      Verhältnis Bias - Diskriminierung klären. Ansatz: Biases entstehen oft aufgrund von Diskriminierungsformen, sind jedoch von diesen losgelöst und lassen sich konkreter als technische Fehler analysieren?

    5. Historische Verzerrung (Historical Bias)

      Da wären wir wieder bei der strukturellen und institutionellen Diskriminierung, hier scheint es mir jedoch sinnvoll, nur auf Bias bei der Datenerzeugung zu fokussieren!

    6. Spezifische Diskriminierungen in historischen Quellen und Forschungsdate

      Alle hier beschriebenen Konzepte kommen oben schon genauer vor, verstehe hier nicht genau, was das dazu beiträgt.

    7. Strukturelle

      Was ist das Verhältnis zur indirekten Diskriminierung? Verstehe ich richtig, das strukturelle Diskriminierung immer auch indirekte D. ist, aber nicht umgekehrt (insofern dass strukturelle D. strukturell etablierte Praktiken bezeichnet, während indirekte D. das nicht zwingend tut), d.h. dass wir hier eine Unterform von indirekter D. haben? Und dass sich die beiden Formen nicht immer trennscharf voneinander unterscheiden lassen?

    8. Die Begriffsbestimmung von Diskriminierung erfolgt in der Einleitung (QUERVERWEIS Abschnitt “Definition von Diskriminierung”).

      Diese Bestimmung erfolgt oben reicht knapp und könnte um Fachliteratur ergänzt werden (s.o.). Es ist auch etwas sonderbar, dass kein Überblick über die nun folgenden 5 oder 6 (?!) Grundformen der Diskriminierung erfolgt und erklärt wird, wie sie zueinanderstehen. Würde hier die Kapitelstruktur stärker hierarchisieren (Überkapitel Diskriminierungsformen, das klar von 'Daten sind nicht neutral' und 'spezifische Diskriminierungen' abgetrennt ist -letzteres scheint mir nicht in die Reihung zu gehören).

    9. technischer

      verstehe das Adjektiv in dem Zusammenhang nicht, es geht ja weder um eine (nur) technisch evozierte noch (nur) auf Technik bezogene Neutralität. Falls Adjektiv nötig z.B. kommunikativer

    10. FAIR/CARE/LOUD.

      Die Links funktionieren nicht bzw. erstellen im Fall von LOUD einen Hoover-Text, der sich nicht schliessen lässt (zudem würde ich hier eigentlich die Verlinkung von Forschungsliteratur erwarten, keine bloße Worterklärung).

    11. Das Ziel dieses Handbuchs ist es, anhand konkreter Beispiele, Methoden und Strategien Hilfestellungen zu bieten, die es der Leser*in erlauben sollen, Diskriminierung in der Metadatenpraxis zu erkennen und Entscheidungen in Bezug auf den eigenen Forschungskontext und auf die zur Verfügung stehenden Ressourcen fällen zu können.

      Nach bereits zwei einleitenden Abschnitten ist das etwas redundant

    12. Auszeichnung

      Das klingt für mich schon sehr eingeengt nach 'Annotation' (codieren/refenzieren), Metadaten sind aber mehr als Annotate, oder? Alternative: Beschreibung und Auszeichnung?