9 Matching Annotations
  1. Jun 2021
    1. because the former case in- volves a harm occurring in a manner not intended. There is thus a difference of opinion with the equivalence theory here.

      In dem Fall, dass Person A die Person B anschießt, Person B aber keinen Schaden, der zum Tod führen könnte, davonträgt, Person B aber auf einem Feld liegenbleibt und von einem Blitz getroffen wird und stirbt, stellt Sverdlik die Frage, inwiefern Person A immer noch am Tod Schuld ist. Immerhin hatte A ja die Intention, B umzubringen. Er vergleicht das mit dem Fall, in dem A B direkt erschießt und führt an, dass A in diesem Blitz-Fall nicht so tadelnswert ist, weil der Schaden (wenn auch gewollt) unbeabsichtigt eingetreten ist. Das führt dann zur Meinungsverschiedenheit der Äquivalenztheorie.

    1. priate. But the thought is that blame, like punishment, essentially involves a sanction that goes beyond the reporting of an ethical discovery. These practices of punishment and blame appear to share standards of legitimacy that distinguish them from the more descriptive activities. 'Well, that's just the way things are - life is unfair' might be an appropriate response to someone who complains about the unfairness of some being more nasty and cruel than others as the result of childhood factors beyond their control. But 'that's just the way things are - life is unfair' sounds inappropriate as a response to an innocent person's complaint of unfairness upon being

      Sowohl bei Schuld als auch bei Bestrafung geht es nicht nur um eine "ethische Entdeckung" (Meint diese dann jeweils die Schuldzuweisung?) Wenn es generell um Schuldzuweisungen geht, gibt es gewisse Legitimationsstandards welche sich von sonstigen beschreibenden Aktivitäten unterscheiden. Otsuka merkt hier an, dass der Satz "so ist das eben - das Leben ist ungerecht", angemessen sein kann, wenn an der Situation nichts geändert werden kann oder eben unangemessen ist, wenn jemand zum Beispiel zu Unrecht verurteilt wurde.

    1. Hence, for exam- ple, the lucky and unlucky negligent drivers are both blamewor- thy, but can only be equally so; that one case resulted in a killing is a matter due to luck. Assuming that practice just cannot be so wildly at variance with self-evident truth, these critics adopt the strategy of explaining away the appearance of moral luck to re- store consistency.

      Walker erklärt, dass beide Fahrer gleichermaßen schuldig sind, dass ein Fall zu einem Mord führte, ist Glückssache. Unter der Annahme, dass die Praxis nicht so stark von der selbstverständlichen Wahrheit abweichen kann, verfolgen diese Kritiker die Strategie, den Anschein von moralischem Glück wegzuerklären, um die Konsistenz wiederherzustellen. Ich frage mich hierbei was genau das bedeutet. Wie kann man das moralische Glück wegerklären nur um es wieder herzustellen?

  2. May 2021
    1. We are all familiar with resultant luck. Examples of it abound in the literature. Here is one. "How is it possible," Nagel writes, "to be more or less culpable depending on whether. .. a bird [gets] into the path of one's bullet" (op. cit., p. 143)? My answer is that this is not possible. Let us compare cases. Suppose that George shot at Henry and killed him. Suppose that Georg shot at Henrik in circumstances which were, to the extent possible, exactly like those of George (by which I mean to include what went on "inside" the protagonists' heads as well as what happened in the "outside" world), except for the fact that Georg's bullet was intercepted by a passing bird (a rather large and solid bird) and Henrik escaped injury. Inasmuch as the bird's flight was not in Georg's control, the thesis that luck is irrelevant to moral responsibility implies that George and Georg are equally morally responsible. This, I believe, is absolutely correct.

      Zimmermann erklärt hier die Schuldfrage anhand von zwei Szenarien. Wenn Person A jemanden erschießt und Person B jemanden genau so erschießen will, mit dem Unterschied, dass ein Vogel in die Schussbahn gelangt und eine Verletzung abwehrt, müssen sowohl Person A als auch Person B denselben Anteil an Schuld tragen (?). Ich finde das ein wenig problematisch, denn selbst wenn Person B dieselbe Intention hatte, hat der Vorfall einen ganz anderen Lauf genommen.

    1. Not because this was good luck; rather be- cause it was neither. If | shoot a man in the head, there is no luck at all in its being the case that my shooting him causes his death, so that I have thereby killed him.

      Ich finde den Gedankengang interessant, wie Thomson den Begriff des Glückes deutlich macht. Er unterscheidet das hier mit einer Handlung, die nicht einzig auf das eigene Verhalten zurückzuführen ist (wie in dem Fall von Bert, der in dem Fall Pech hatte) und einer, durch die das Unglück auch vollständig zustande kommt.

    1. hat makes the difference, though. is something beyond the driver's control; his hick in what the children do. So here, Na- gel would argue, we give luck the very power we deny it can have: the power to make a person deserve harsher or milder treatment. And, says he, we could not stop doing so without abandoning an equally fundamental tenet that those who do more harm deserve harsher treatment than those who do less.

      Was hier besonders wichtig ist, ist warum de Person Glück hat. In dem Beispiel von Richards, in dem der Raser zu schnell fährt, ist dies seine bewusste Entscheidung. Wenn ein Kind auf die Straße geht und er dieses überfährt, liegt es nicht mehr nur daran, dass er zu schnell fährt und unüberlegt handelt, sondern auch daran, dass das Kind in dem Moment entscheidet, auf die Straße zu gehen. Wenn es sich nicht dazu entscheidet, hat der Fahrer "Glück", weil er keins getroffen hat.

  3. edocs.sub.uni-goettingen.de edocs.sub.uni-goettingen.de
    1. But what we do depends in many more ways than these on what is not under our control—what is not produced by a good or a bad will, in Kant's phrase.

      Nagel redet davon, dass das, wofür wir uns entscheiden, nicht nur das ist, was nicht in unserer Kontrolle liegt. Meint er damit die äußeren Einflüsse oder die Taten anderer Menschen, die Auswirkungen auf unsere Entscheidungen haben?

  4. Apr 2021
    1. One misunderstanding is fairly superficial. The conception of morality that has these associations is very well entrenched, with the result that if one says that there is a certain difficulty with (this conception of) morality,

      Williams schreibt, dass es beim Verständnis des Begriffes "Moral" häufig zu Missverständnissen kommt. Die Schwierigkeit hierbei entsteht mit jedem System zur Regulierung der Beziehungen zwischen Menschen. Er zeigt im folgenden eine Möglichkeit auf, dies zu umgehen, wenn man den Begriff der Ethik im allgemeineren Sinne verwendet und den Begriff Moral insbesondere bei dem Widerstand gegen das Glück benutzt.

    1. Even if moral value were radically unconditioned by luck, that would not be very significant if moral value were merely one kind of value among others. Rather, moral value has to pos- sess some special, indeed supreme, kind of dignity or impor- tance. The thought that there is a kind of value which is, unlike others, accessible to all rational agents, offers little encourage- ment if that kind of value is merely a last resort, the doss-house of the spirit. Rather, it must have a claim on one’s most fundamen- tal concerns as a rational agent, and in one's recognition of that one is supposed to grasp. not only morality’s immunity to luck, but one’s own partial immunity to luck through morality.

      Williams meint, dass selbst wenn der moralische Wert durch Glück radikal bedingungslos wäre, dies trotzdem nicht sehr bedeutsam wäre, weil der moralische Wert eben nur einer von mehreren Werten wäre und somit weder was besonderes wäre noch eine bestimmte Bedeutung haben würde. Als rationaler Akteur solle man einen Anspruch auf die grundlegendsten Anliegen haben, sobald man das erkennt, erfasst man nicht nur die Immunität der Moral gegen Glück, sondern auch teilweise die eigene. Hier stellt sich mir die Frage, was die grundlegendsten Anliegen sind und wie man diese überhaupt erkennen kann, bevor man danach einen Anspruch darauf erhebt.