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    1. Betrachtet man statt Jahresgehältern die Arbeitszeit, wirkt der Abstand noch größer: Grainge erreicht den medianen niederländischen Bruttomonatsverdienst mit etwa 11 Minuten Arbeit, Christian Klein den deutschen Median in rund 25 Minuten. Ein deutscher Vollzeitbeschäftigter, der den Mindestlohn erhält, bräuchte umgekehrt rund 576 Jahre, um auf den Verdienst des SAP-Chefs zu kommen.

      make this: Betrachtet man statt der Jahresgehälter die Arbeitszeit, wirkt der Abstand noch größer: Grainge erreicht den medianen niederländischen Bruttomonatsverdienst mit etwa 11 Minuten Arbeit, Christian Klein den deutschen Median in rund 25 Minuten. Ein deutscher Vollzeitbeschäftigter, der den Mindestlohn erhält, bräuchte umgekehrt rund 576 Jahre, um auf den Verdienst des SAP-Chefs zu kommen.

    2. Der deutsche SAP-Chef Christian Klein erhält für das Geschäftsjahr 2025 rund 16,2 Millionen Euro. Ein Vielfaches des Kanzlergehalts und das 305-Fache des deutschen Medianverdienstes.

      make this: Der deutsche SAP-Chef Christian Klein erhält für das Geschäftsjahr 2025 rund 16,2 Millionen Euro – ein Vielfaches des Kanzlergehalts und das 305-Fache des deutschen Medianverdienstes.

    3. Ganz unten steht der Mindestlohn 2026: In Vollzeit ergibt er 28.116 € im Jahr, rund 53 % des deutschen Medianverdienstes 2025. Umgerechnet in ein Nettoeinkommen für einen Einpersonenhaushalt liegt diese Lohnuntergrenze im 46. Perzentil der europäischen Einkommensverteilung – ziemlich genau in der Mitte. In Rumänien markiert ein sehr ähnliches Niveau bereits fast den Eintritt in das nationale oberste 1 %; die Schwelle liegt dort beim 52. Perzentil derselben europäischen Verteilung. Knapp unter dem Medianverdienst liegen einige der sichtbarsten Berufe des öffentlichen Dienstes – etwa ein Polizeioberkommissar in der Mitte seiner Laufbahn, eine examinierte Pflegefachkraft oder eine Erziehungsfachkraft, deren Jahreseinkommen alle nur geringfügig unter dem „typischen“ deutschen Verdienst von gut 53.100 € bleiben. Über dem Median steigen die Einkommen rasch an – vom gut bezahlten öffentlichen Dienst über das Mandat im Bundestag bis zur Staatsspitze.

      make this: Ganz unten steht der Mindestlohn 2026: In Vollzeit ergibt er 28.116 € im Jahr, rund 53% des deutschen Medianverdienstes 2025. Umgerechnet in ein Nettoeinkommen für einen Einpersonenhaushalt liegt diese Lohnuntergrenze im 46. Perzentil der europäischen Einkommensverteilung – also knapp unter der Mitte. In Rumänien markiert ein sehr ähnliches Niveau bereits fast den Eintritt in das nationale oberste 1%; die Schwelle liegt dort beim 52. Perzentil derselben europäischen Verteilung.

      Knapp unter dem Medianverdienst liegen einige der sichtbarsten Berufe des öffentlichen Dienstes – etwa ein Polizeioberkommissar zur Mitte seiner Laufbahn, eine examinierte Pflegefachkraft oder eine Erziehungsfachkraft. Ihre Jahreseinkommen liegen alle nur geringfügig unter dem „typischen“ deutschen Verdienst von gut 53.100 €.

      Über dem Median steigen die Einkommen rasch an – vom gut bezahlten öffentlichen Dienst über ein Mandat im Bundestag bis zur Staatsspitze.

    4. In vielen Ländern liegen die Einkommen von Abgeordneten deutlich über dem, was ihre Wählerschaft im Median verdient – wie groß dieser Abstand ist, variiert stark. In Italien liegt die Abgeordnetenvergütung im Verhältnis zur eigenen Wählerschaft am höchsten: Sie entspricht etwa dem 3,6-Fachen des Medianverdienstes. In Deutschland kommen die Mitglieder des Bundestags auf etwa das 2,7-Fache des deutschen Medianverdienstes, ähnlich wie der österreichische Nationalrat. Am anderen Ende der Skala steht Malta: Dort verdienen Abgeordnete nur rund das 0,9-Fache des Medianverdienstes. Das liegt vor allem daran, dass es sich um ein Teilzeitmandat handelt – das Parlament tagt nur an drei Abenden pro Woche, viele Mitglieder behalten ihren Hauptberuf. Ähnliche halbprofessionelle Strukturen gibt es auch in Zypern, Luxemburg und Kroatien.

      make this: In vielen Ländern liegen die Einkommen von Abgeordneten deutlich über dem, was ihre Wählerschaft im Median verdient – wie groß dieser Abstand ist, variiert stark. In Italien liegt die Abgeordnetenvergütung im Verhältnis zur eigenen Wählerschaft am höchsten: Sie entspricht etwa dem 3,6-Fachen des Medianverdienstes. In Deutschland kommen die Mitglieder des Bundestags auf etwa das 2,7-Fache des deutschen Medianverdienstes, ähnlich wie die Mitglieder des österreichischen Nationalrats.

      Am anderen Ende der Skala steht Malta: Dort verdienen Abgeordnete nur rund das 0,9-Fache des Medianverdienstes. Das liegt vor allem daran, dass es sich um ein Teilzeitmandat handelt – das Parlament tagt nur an drei Abenden pro Woche, viele Mitglieder behalten ihren Hauptberuf. Ähnliche halbprofessionelle Strukturen gibt es auch in Zypern, Luxemburg und Kroatien.

    5. Wer ein Land regiert, verdient deutlich mehr als typische Beschäftigte – aber wie viel mehr genau, unterscheidet sich von Staat zu Staat erheblich. In diesem Abschnitt geht es um das Bruttogehalt derjenigen, die die nationale Exekutive führen, also Premierminister, Kanzler oder Regierungschefs. Gezählt wird nur das Gehalt, das der Amtsinhaber tatsächlich bezieht; steuerfreie Pauschalen und Aufwandserstattungen bleiben außen vor. In Ungarn verdient der Regierungschef das 9,1-Fache des nationalen Medianverdienstes. Tschechien folgt mit dem 6,6-Fachen. Der deutsche Bundeskanzler kommt mit 333.704 € im Jahr auf das 6,3-Fache des deutschen Medianverdienstes. Am anderen Ende liegen Slowenien (2,6-fach), Griechenland (2,5-fach) und Malta (2,3-fach) – in Griechenland und Italien bezieht der Regierungschef dabei formal gar kein eigenes Amtsgehalt, sondern allein die Abgeordnetenentschädigung. Die folgende Grafik zeigt für jedes EU-Land, wie viele Medianverdienste ein Regierungschef im Jahr verdient – vom etwa 2,3-fachen Wert in Malta bis zum 9,1-fachen in Ungarn.

      make this: Wer ein Land regiert, verdient deutlich mehr als typische Beschäftigte – aber wie viel mehr genau, unterscheidet sich von Staat zu Staat erheblich. In diesem Abschnitt geht es um das Bruttogehalt derjenigen, die die nationale Exekutive führen, also Premierminister, Kanzler oder Regierungschefs. Gezählt wird nur das Gehalt, das der Amtsinhaber tatsächlich bezieht; steuerfreie Pauschalen und Aufwandserstattungen bleiben außen vor.

      In Ungarn verdient der Regierungschef das 9,1-Fache des nationalen Medianverdienstes. Tschechien folgt mit dem 6,6-Fachen. Der deutsche Bundeskanzler kommt mit 333.704 € im Jahr auf das 6,3-Fache des deutschen Medianverdienstes. Am anderen Ende liegen Slowenien (2,6-fach), Griechenland (2,5-fach) und Malta (2,3-fach). In Griechenland und Italien bezieht der Regierungschef dabei formal kein eigenes Amtsgehalt, sondern allein die Abgeordnetenentschädigung.

      Die folgende Grafik zeigt für jedes EU-Land, wie viele Medianverdienste ein Regierungschef im Jahr verdient – vom etwa 2,3-Fachen in Malta bis zum 9,1-Fachen in Ungarn.

    6. Im Folgenden geht es nicht mehr um verfügbares Äquivalenzeinkommen, sondern um Bruttogehälter. Das veröffentlichte Bruttogehalt von Regierungschefs und Abgeordneten wird ins Verhältnis zum nationalen Brutto-Medianverdienst gesetzt (Eurostat-Verdienststrukturerhebung, hochgerechnet auf 2025). Für Deutschland heißt das: Bis hierher basierten die Vergleiche auf dem medianen verfügbaren Einkommen von 28.891 € pro Kopf nach Steuern; jetzt ist der Maßstab ein medianer Bruttojahresverdienst von rund 53.100 € und – für Zeitvergleiche – ein medianer Bruttomonatsverdienst von 3.942 €. Diese Medianverdienst-Zahl stammt aus der europaweit einheitlichen Verdienststrukturerhebung, die Kleinstbetriebe und die öffentliche Verwaltung ausklammert und damit leicht über der tatsächlichen Einkommensmitte liegt.

      make this: Im Folgenden geht es nicht mehr um verfügbares Äquivalenzeinkommen, sondern um Bruttogehälter. Das veröffentlichte Bruttogehalt von Regierungschefs und Abgeordneten wird ins Verhältnis zum nationalen Brutto-Medianverdienst gesetzt (Eurostat-Verdienststrukturerhebung, hochgerechnet auf 2025). Für Deutschland heißt das: Bis hierher basierten die Vergleiche auf dem medianen verfügbaren Einkommen von 28.891 € pro Kopf nach Steuern; jetzt ist der Maßstab der mediane Bruttojahresverdienst von rund 53.100 € und – für Zeitvergleiche – der mediane Bruttomonatsverdienst von 3.942 €.

      Diese Medianverdienstzahl stammt aus der europaweit einheitlichen Verdienststrukturerhebung. Diese klammert Kleinstbetriebe und die öffentliche Verwaltung aus und liegt daher leicht über der tatsächlichen Einkommensmitte.

    7. Die Form der Einkommensverteilung in einem Land ist keine naturgegebene Größe. Geschichte, Wirtschaftsstruktur und Produktivität spielen eine Rolle, ebenso Mindestlöhne, Steuern, Transfers und die Regeln der Tarifbindung. Auch die Politik prägt die Verteilung: Über diese Stellschrauben entscheidet in jedem Land eine relativ kleine, wenn auch demokratisch gewählte Gruppe. Damit stellt sich die nächste Frage: Wie verhält sich die Vergütung derjenigen, die diese Regeln setzen, zu dem, was ihre Bevölkerung verdient?

      make this: Die Form der Einkommensverteilung in einem Land ist keine naturgegebene Größe. Geschichte, Wirtschaftsstruktur und Produktivität spielen ebenso eine Rolle wie Mindestlöhne, Steuern, Transfers und die Regeln der Tarifbindung. Auch die Politik prägt die Verteilung: Über diese Stellschrauben entscheidet in jedem Land eine relativ kleine, wenn auch demokratisch gewählte Gruppe. Damit stellt sich die nächste Frage: Wie verhält sich die Vergütung derjenigen, die diese Regeln setzen, zu dem, was ihre Bevölkerung verdient?

    8. Teilt man die nationale Schwelle zum obersten 1 % durch das mediane verfügbare Einkommen, sieht man, wie weit die Spitze über der Mitte liegt. In Bulgarien braucht es etwa das 5,5-Fache des Medianeinkommens, um zu den obersten 1 % zu gehören – die Leiter ist dort besonders steil. Am anderen Ende steht die Slowakei, wo das oberste 1 % schon beim rund 2,4-Fachen des Medians beginnt; Rumänien folgt mit 2,8. In manchen Ländern klafft zwischen Mitte und Spitze also ein deutlich größerer Abstand als in anderen. Unter den großen westlichen Volkswirtschaften liegen Frankreich und Deutschland mit Faktoren um die 4 am oberen Ende dieser Skala, während Österreich mit etwa 3,1 einen deutlich geringeren Abstand zwischen Median und Top-1-%-Schwelle aufweist. Die folgende Grafik macht diese Unterschiede sichtbar, indem sie für jedes Land zeigt, wie viele Median-Einkommen man braucht, um zum obersten 1 % zu gehören.

      make this: Teilt man die nationale Schwelle zum obersten 1% durch das mediane verfügbare Einkommen, zeigt sich, wie weit die Spitze über der Mitte liegt. In Bulgarien braucht es etwa das 5,5-Fache des Medianeinkommens, um zu den obersten 1% zu gehören – die Skala ist dort besonders steil. Am anderen Ende steht die Slowakei, wo das oberste 1% bereits beim rund 2,4-Fachen des Medians beginnt; Rumänien folgt mit dem 2,8-Fachen.

      In manchen Ländern klafft zwischen Mitte und Spitze also ein deutlich größerer Abstand als in anderen. Unter den großen westlichen Volkswirtschaften liegen Frankreich und Deutschland mit Faktoren um die 4 am oberen Ende dieser Skala, während Österreich mit etwa 3,1 einen deutlich geringeren Abstand zwischen Median und Top-1-%-Schwelle aufweist.

      Die folgende Grafik macht diese Unterschiede sichtbar, indem sie für jedes Land zeigt, wie viele Median-Einkommen man braucht, um zum obersten 1% zu gehören.

    9. Bis hierher ging es um die Spitzeneinkommen innerhalb jedes Landes. Spannend wird es, wenn man alle 450 Millionen Menschen in der EU auf eine gemeinsame Leiter stellt und eine einzige Linie für das oberste 1 % zieht. Diese EU-weite Schwelle beginnt bei rund 92.200 € verfügbarem Einkommen nach Steuern und Sozialabgaben pro Kopf – ein in der Studie rekonstruierter, nicht direkt veröffentlichter Wert. Das oberste 1 % der EU verteilt sich sehr ungleich: In Luxemburg zählen 13,2 % der Bevölkerung zur EU-weiten Spitzengruppe – etwa jede achte Person. Dänemark und Irland folgen mit rund 3 % beziehungsweise 2,5 %, ebenfalls deutlich über dem EU-Durchschnitt von 1 %, während in Ländern wie Ungarn oder Rumänien jeweils weniger als 0,1 % der Bevölkerung über dieser EU-Linie liegen. In absoluten Zahlen verschiebt sich das Bild: Deutschland und Frankreich mit ihren vergleichsweise moderaten Anteilen (1,9 % und 1,6 %) beherbergen gemeinsam rund 59 % des EU-weiten obersten 1 % nach Einkommen – etwa 35 % in Deutschland und 24 % in Frankreich. Die folgende Tabelle zeigt zum einen, welcher Anteil der Bevölkerung in jedem EU-Land über der EU-weiten Top-1-%-Schwelle liegt, und zum anderen, wie viele Menschen aus jedem Land insgesamt zum obersten 1 % der EU gehören.

      make this: Bis hierher ging es um die Spitzeneinkommen innerhalb jedes Landes. Spannend wird es, wenn man alle 450 Millionen Menschen in der EU auf eine gemeinsame Skala stellt und eine einzige Schwelle für das oberste 1% zieht. Diese EU-weite Schwelle liegt bei rund 92.200 € verfügbarem Einkommen nach Steuern und Sozialabgaben pro Kopf – ein in der Studie rekonstruierter, nicht direkt veröffentlichter Wert.

      Das oberste 1% der EU verteilt sich sehr ungleich: In Luxemburg zählen 13,2% der Bevölkerung zur EU-weiten Spitzengruppe – etwa jede achte Person. Dänemark und Irland folgen mit rund 3% beziehungsweise 2,5%, ebenfalls deutlich über dem EU-Durchschnitt von 1%, während in Ländern wie Ungarn oder Rumänien jeweils weniger als 0,1% der Bevölkerung über dieser EU-Schwelle liegen. In absoluten Zahlen verschiebt sich das Bild: Deutschland und Frankreich haben mit ihren vergleichsweise moderaten Anteilen (1,9% und 1,6%) gemeinsam rund 59% des EU-weiten obersten 1% nach Einkommen – etwa 35% in Deutschland und 24% in Frankreich.

      Die folgende Tabelle zeigt zum einen, welcher Anteil der Bevölkerung in jedem EU-Land über der EU-weiten Top-1-%-Schwelle liegt, und zum anderen, wie viele Menschen aus jedem Land insgesamt zum obersten 1% der EU gehören.

    10. Das unterschiedliche Einkommensniveau zeigt sich auch, wenn man die Mitte der jeweiligen Verteilungen zum Vergleich nimmt: In zehn EU-Ländern – von Luxemburg (50.046 €) bis Frankreich (26.459 €) – liegt bereits das mediane verfügbare Einkommen über der rumänischen Top-1-%-Schwelle (22.715 €). Der mediane Luxemburger verfügt über mehr Einkommen, als in acht weiteren EU-Ländern für den Eintritt ins oberste 1 % nötig ist – darunter Polen, Tschechien, Kroatien und Griechenland. Die folgende Darstellung zeigt diese beiden Gruppen: Länder, in denen bereits der Median über der rumänischen Top-1-%-Schwelle liegt, und Länder, in denen selbst der Eintritt ins oberste 1 % unter dem luxemburgischen Median bleibt.

      make this: Das unterschiedliche Einkommensniveau zeigt sich auch, wenn man die Mitte der jeweiligen Verteilungen zum Vergleich heranzieht: In zehn EU-Ländern – von Luxemburg (50.046 €) bis Frankreich (26.459 €) – liegt bereits das mediane verfügbare Einkommen über der rumänischen Top-1-%-Schwelle von 22.715 €. Der mediane Luxemburger verfügt über mehr Einkommen, als in acht weiteren EU-Ländern für den Eintritt ins oberste 1% nötig ist – darunter in Polen, Tschechien, Kroatien und Griechenland.

      Die folgende Darstellung zeigt diese beiden Gruppen: Länder, in denen bereits der Median über der rumänischen Top-1-%-Schwelle liegt, sowie Länder, in denen selbst der Eintritt ins oberste 1% unter dem luxemburgischen Median bleibt.

    11. So viel Haushaltseinkommen nach Steuern braucht dieselbe Familie für das oberste 1 % in Italien

      make this: So viel Haushaltseinkommen nach Steuern benötigt dieselbe Familie, um in Italien zum obersten 1% zu gehören

    12. Einkommen nach Steuern, das ein Paar mit einem Einkommen und zwei Kindern im Teenageralter für das nationale oberste 1 % braucht

      make this: Verfügbares Haushaltseinkommen nach Steuern, das ein Paar mit einem Einkommen und zwei Teenagerkindern benötigt, um zum obersten 1% zu gehören

    13. Die Schwelle zum obersten 1 % reicht von 22.715 € pro Jahr in Rumänien bis 205.420 € in Luxemburg – eine Spanne um das Neunfache beim verfügbaren Äquivalenzeinkommen. Dazwischen liegen unter anderem Dänemark (135.389 €), Irland (123.200 €), Deutschland (111.693 €) und Frankreich (104.743 €), während am unteren Ende die Slowakei bei 31.470 € beginnt. Bemerkenswert: Rumäniens nationale Top-1-%-Schwelle liegt fast genau beim medianen verfügbaren Einkommen der gesamten EU (22.038 €) – wer dort gerade ins nationale oberste 1 % eintritt, steht europaweit statistisch in der Mitte. Luxemburgs Schwelle von 205.420 € pro Kopf wirkt auf den ersten Blick moderat, bis man sie in Haushalte übersetzt: Ein Paar mit zwei Teenagerkindern und nur einem Einkommen braucht rund 514.000 € nach Steuern, damit jedes Familienmitglied über dieser Linie liegt. Die ausgewiesenen Werte markieren dabei nur den Eintritt ins oberste 1 %; viele dort verdienen ein Mehrfaches dieser Schwellen. Wie jede Erhebung erfasst auch EU-SILC die äußerste Spitze nur unvollständig – die tatsächlichen Spitzeneinkommen liegen deshalb noch deutlich darüber.

      make this: Die Schwelle zum obersten 1% reicht von 22.715 € pro Jahr in Rumänien bis 205.420 € in Luxemburg – eine Spanne von mehr als dem Neunfachen beim verfügbaren Äquivalenzeinkommen. Dazwischen liegen unter anderem Dänemark (135.389 €), Irland (123.200 €), Deutschland (111.693 €) und Frankreich (104.743 €), während die Slowakei mit 31.470 € am unteren Ende liegt. Bemerkenswert: Rumäniens nationale Top-1-%-Schwelle liegt fast genau auf Höhe des medianen verfügbaren Einkommens der gesamten EU (22.038 €) – wer dort gerade in das nationale oberste 1% eintritt, steht europaweit statistisch in der Mitte.

      Luxemburgs Schwelle von 205.420 € pro Kopf wirkt auf den ersten Blick moderat, bis man sie auf Haushalte übersetzt: Ein Paar mit zwei Teenagerkindern und nur einem Einkommen braucht rund 514.000 € nach Steuern, damit jedes Familienmitglied über dieser Linie liegt. Die ausgewiesenen Werte markieren dabei nur den Eintritt ins oberste 1%; viele Menschen in dieser Gruppe verdienen ein Mehrfaches dieser Schwellen. Wie jede Erhebung erfasst auch EU-SILC die äußerste Spitze nur unvollständig – die tatsächlichen Spitzeneinkommen liegen deshalb noch deutlich darüber.

    14. Um zu bestimmen, wo das oberste 1 % eines Landes beginnt, nutzt die Studie den Lebensstandard der Haushalte: das verfügbare Äquivalenzeinkommen jeder Person in der EU (nach Eurostat EU-SILC, Einkommensjahr 2024). Das ist das gesamte Haushaltseinkommen nach Steuern und Sozialabgaben, geteilt durch die Haushaltsgröße (der erste Erwachsene zählt als 1,0, jeder weitere 0,5, Kinder unter 14 als 0,3) und jedem Mitglied zugerechnet. Es geht damit ausdrücklich um Einkommen, nicht um Vermögen – jemand mit großem Wertpapierdepot und kleinem Gehalt steht auf dieser Leiter unten, ein gut bezahlter Angestellter ohne Ersparnisse oben. Die folgende Karte zeigt, ab welchem verfügbaren Einkommen man in jedem EU-Land zum obersten 1 % gehört – jeweils nach Steuern und auf eine Person umgerechnet. Alle Beträge stehen in nominalen Euro, ohne Anpassung daran, was diese Euro vor Ort an Kaufkraft bedeuten.

      make this:

      Um zu bestimmen, ab welchem Einkommen das oberste 1% eines Landes beginnt, nutzt die Studie den Lebensstandard der Haushalte: das verfügbare Äquivalenzeinkommen jeder Person in der EU nach Eurostat EU-SILC (Einkommensjahr 2024). Es umfasst das gesamte Haushaltseinkommen nach Steuern und Sozialabgaben, geteilt durch die Haushaltsgröße und jedem Haushaltsmitglied zugerechnet. Dabei zählt der erste Erwachsene mit 1,0, jede weitere Person ab 14 Jahren mit 0,5 und jedes Kind unter 14 Jahren mit 0,3.

      Es geht damit ausdrücklich um Einkommen, nicht um Vermögen: Jemand mit einem großen Wertpapierdepot und einem kleinen Gehalt steht auf dieser Skala unten, ein gut bezahlter Angestellter ohne Ersparnisse hingegen oben.

      Die folgende Karte zeigt, ab welchem verfügbaren Einkommen man in jedem EU-Land zum obersten 1% gehört – jeweils nach Steuern und auf eine Person umgerechnet. Alle Beträge sind in nominalen Euro angegeben, ohne Anpassung an die Kaufkraft, die diese Euro vor Ort haben.

    15. Jedes Land kennt seine eigenen Einkommenszahlen, doch international lassen sie sich kaum vergleichen. Wer in Deutschland lebt, weiß ungefähr, was ein Bundestagsabgeordneter verdient; wer in Spanien lebt, kennt das Gehalt des eigenen Regierungschefs. Kaum jemand kann aber sagen, wie sich diese Zahlen zueinander verhalten, wenn man die europäischen Länder direkt vergleicht. Diese Studie stellt die Einkommen aller EU-Länder auf eine gemeinsame Leiter und beschränkt sich bewusst auf die 27 Mitgliedstaaten. Die Schweiz, Norwegen, Island und das Vereinigte Königreich bleiben außen vor. Als Vergleichsmaßstab dienen der Lebensstandard der Haushalte, um zu bestimmen, wer zu den obersten 1 % eines Landes zählt, sowie der nationale Medianverdienst, an dem sich unter anderem Vorstands- und Managergehälter messen lassen. Wichtig dabei: Das „oberste 1 %“ der Gehaltsverteilung bezieht sich immer auf Einkommen, nicht Vermögen.

      make this: Jedes Land kennt seine eigenen Einkommenszahlen, doch international lassen sie sich kaum vergleichen. Wer in Deutschland lebt, weiß ungefähr, was ein Bundestagsabgeordneter verdient; wer in Spanien lebt, kennt das Gehalt des eigenen Regierungschefs. Kaum jemand kann jedoch sagen, wie sich diese Zahlen zueinander verhalten, wenn man die europäischen Länder direkt miteinander vergleicht.

      Diese Studie ordnet die Einkommen in allen EU-Ländern auf einer gemeinsamen Skala ein und beschränkt sich bewusst auf die 27 Mitgliedstaaten. Die Schweiz, Norwegen, Island und das Vereinigte Königreich bleiben außen vor.

      Als Vergleichsmaßstäbe dienen der Lebensstandard der Haushalte, anhand dessen bestimmt wird, wer zum obersten 1% eines Landes zählt, sowie der nationale Medianverdienst. An diesem lassen sich unter anderem Vorstands- und Managergehälter messen. Wichtig dabei: Das „oberste 1%“ der Einkommensverteilung bezieht sich stets auf Einkommen, nicht auf Vermögen.

    1. Von außen bewertet hat das Portal zuletzt im Mai 2026 das Deutsche Institut für Service-Qualität

      make this: Von außen bewertet wurde das Portal zuletzt im Mai 2026 durch das Deutsche Institut für Service-Qualität

    2. immowelt deckt diese drei Punkte am vollständigsten ab und ist deshalb die Gesamtempfehlung, ImmoScout24 hat den breitesten Berliner Bestand, Kleinanzeigen den größten Anteil privater Anbieter, die landeseigenen Gesellschaften das niedrigste Preisniveau.

      maket his: Das Portal immowelt deckt die drei relevanten Punkte am vollständigsten ab und ist deshalb die Gesamtempfehlung dieses Vergleichstests. ImmoScout24 hat den breitesten Berliner Bestand, Kleinanzeigen den größten Anteil privater Anbieter, die landeseigenen Gesellschaften haben das niedrigste Preisniveau.

    3. An diesen drei Punkten prüft dieser Vergleich die vier Kanäle, die für Mietwohnungen in Berlin zählen.

      make this: Anhand dieser drei Punkte prüft dieser Vergleich die vier wichtigsten Portale für Mietwohnungen in Berlin.

    1. Verlangen darf sie niemand, und auf den alten Vermieter sind Sie dafür nicht angewiesen.

      make this: Verlangen darf sie niemand. Auf den alten Vermieter sind Sie also nicht angewiesen.

    2. An dieser Stelle zahlen viele Bewerber unnötig oder geben zu viel preis, denn die naheliegende Variante ist die falsche.

      clear this up. If the Artikel 15 one doesn't cost anything, how are people paying too much?

  2. Aug 2026
    1. Daran trennen sich Komplettsysteme, die den ganzen Weg abdecken, von Werkzeugen für einen Ausschnitt.

      make this: Darin unterschieden sich Komplettsysteme, die den ganzen Weg abdecken, von Werkzeugen, die nur einen Teil anbieten.

    2. Rechnung und Versandlabel müssen entstehen, und die Tracking-Nummer muss zurück an den Marktplatz.

      make this: Rechnung und Versandlabel müssen generiert und die Tracking-Nummer zurück an den Marktplatz übermittelt werden.

    1. „Individuell" steht inzwischen auf fast jeder Dose. Der Unterschied zwischen den Anbietern liegt aber nicht im Versprechen, sondern in einer einzigen Frage: Beruht Ihre Mischung auf dem, was Sie über sich erzählen, oder auf dem, was tatsächlich gemessen wurde?

      make this: „Individuell" steht inzwischen auf fast jeder Verpackung. Der Unterschied zwischen den Anbietern von personalierter Nahrungsergänzung liegt nicht im Versprechen, sondern in einer Frage: Beruht die Mischung auf dem, was Sie über sich aussagen – oder auf dem, was tatsächlich gemessen wurde?

    1. Und die Rohdaten gehören Ihnen: Sie können sie herunterladen und in die Arztpraxis mitnehmen.

      make this: Drittens: Die Rohdaten des NB1-Tests gehören Ihnen. Sie können sie herunterladen und in die Arztpraxis mitnehmen.

    2. Standardtests bestimmen die Bakterienfamilie zuverlässig, NB1 kommt bis zur einzelnen Bakterienart

      make this: Standardtests bestimmen zuverlässig die Bakterienfamilie, NB1 hingegen einzelne Bakterienarten.

    3. Und wenn Sie es genauer wissen wollen und einen Plan suchen, der nach dem Befund weitergeht, ist NB1 die beste Wahl.

      make this: Wenn Sie es genauer wissen wollen und einen Plan mit individuellen Empfehlungen suchen, ist NB1 die beste Wahl. Grundsätzlich gilt: Bei anhaltenden Beschwerden sollten Sie ärztlichen Rat suchen.

    4. Wer dagegen einfach einmal wissen will, wie es im Darm aussieht, ist mit einem günstigeren Test gut bedient.

      make this: Wem dagegen ein grober Überblick über das eigene Mikrobiom reich, ist mit einem günstigeren Test gut bedient.

    5. Der Test liest das Erbgut der Darmbakterien besonders genau aus, und aus dem Ergebnis entsteht ein monatlicher Plan, der später noch einmal überprüft wird.

      Der Test analysiert das Erbgut der Darmbakterien besonders genau. Aus dem Ergebnis wird ein monatlicher, individueller Plan abgeleitet. Daher empfiehlt dieser Vergleichsartikel NB1.

    6. Genau daran unterscheiden sich die Anbieter am stärksten, und genau deshalb fällt die Empfehlung in diesem Vergleich auf NB1 aus Wien:

      make this: Dabei gibt es große Unterschiede zwischen den Anbietern. NB1 aus Wien punktet hier im Vergleich:

    1. Weil dein Darm Nährstoffe individuell verarbeitet, ist eine Standarddosis für dich immer nur ein Durchschnitt.

      make this: Weil dein Darm Nährstoffe individuell verarbeitet, ist eine Standarddosis für dich nicht immer optimal.

    2. Eine Standarddosis ist für dich nur ein Durchschnitt. Wer den eigenen Ausgangspunkt kennt und mit Ballaststoffen, Vielfalt und Fermentiertem nachsteuert, arbeitet näher an dem, was der eigene Darm wirklich braucht.

      make this: Eine Standarddosis orientiert sich am Durchschnitt. Wer den eigenen Ausgangspunkt kennt und mit Ballaststoffen, Vielfalt und Fermentiertem nachsteuert, arbeitet näher an dem, was der eigene Darm wirklich braucht.

    3. Der praktische Schluss ist nicht, dass deine Vitamine ohne Test nichts bringen. Er ist bescheidener und robuster:

      make this: Der praktische Schluss ist nicht, dass die Vitamine, die du bisher nimmst, ohne Test gar nichts bringen.

    4. setzen deshalb unter anderem an deiner Mikrobiom-Analyse an, statt an einem Durchschnittsprofil.

      make this: setzen deshalb an deinem individuellen Mikrobiom an, statt an einem Durchschnittsprofil.

    5. Vieles davon ist mechanistische Plausibilität aus dem Labor, kein direkter Nachweis, dass eine bestimmte Bakterienzusammensetzung deinen Vitamin-D-Spiegel hebt. Der belegte Kern ist schmaler und stimmt trotzdem: Deine Darmbakterien greifen an mehreren Stellschrauben der Nährstoffaufnahme mit ein, und sie tun das bei jedem Menschen etwas anders.

      make this: Viele dieser Befunde liefern mechanistische Plausibilität aus dem Laborstudien, keinen direkten Nachweis, dass eine bestimmte Bakterienzusammensetzung deinen Vitamin-D-Spiegel hebt. Im Kern ist belegt: Deine Darmbakterien greifen an mehreren Stellschrauben der Nährstoffaufnahme mit ein und sie tun das bei jedem Menschen etwas anders.

    6. Belastbare Zahlen aus dem Menschen sind hier dünn, deshalb bleibt es bei einem kann, nicht bei einem bringt.

      make this: Belastbare Zahlen aus Studien mit Menschen sind hier allerdings dünn.

    7. Die Untersuchung war klein und an einer speziellen Gruppe durchgeführt, sie ist also ein Machbarkeitsbeleg dafür, dass das Mikrobiom die Reaktion vorhersagt, keine allgemeine Dosierungsregel.

      make this: Die Untersuchung wurde an einer kleinen und speziellen Gruppe durchgeführt. Sie ist ein Beleg dafür, dass das Mikrobiom die Reaktion auf ein Präparat vorhersagt, erlaubt aber keine allgemeine Dosierungsregel.

    8. ableiten und danach fragen, wie aktiv deine Bakterien sind, statt nur aufzulisten, welche vorhanden sind

      make this: ableiten. Sie fragen danach, wie aktiv deine Bakterien sind, statt nur aufzulisten, welche vorhanden sind

    9. Der Schlüssel sind kurzkettige Fettsäuren. Deine Darmbakterien vergären Ballaststoffe, die dein Dünndarm nicht verdaut, zu Acetat, Propionat und Butyrat.

      make this: Deine Darmbakterien vergären Ballaststoffe, die dein Dünndarm nicht verdaut, zu kurzkettigen Fettsäuren: Acetat, Propionat und Butyrat.