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    1. Der erste Schritt ist also zu verstehen, welche die gesellschaftlichen und welche die natür-lichen Einschränkungen sind, oder welche wir potenziell überwinden können, indem wir verändern, wie wir miteinander umge-hen, und welche wir nicht verändern können.
    2. – sagt, Praktiken sind die Grundlage gesellschaftlicher Beziehungen, die wiederum die Grundlage der Struktur sind. Und dann ist die Struktur dynamisch und erzeugt das System. Wenn man also Strukturen und Systeme verändern will, dann ist es wirklich wichtig, bei den Praktiken an-zufangen. Denn wenn die sich ändern, ändern sich die Beziehungen und dann muss sich die Struktur ändern, weil diese neuen Beziehun-gen gegen die Art und Weise eingegangen wurden, in der das System in der Vergangen-heit funktioniert hat. Versucht man Verände-rungen von oben nach unten durchzusetzen, aber die Praktiken bleiben wie sie waren, dann wird die Veränderung nicht nachhaltig sein. Sie ist nicht dauerhaft, weil die Leute in die Praktiken zurückfallen, in denen sie vorher schon befangen waren.Indem wir uns auf eine solche Weise organi-sieren, befördern wir einen Prozess, in dem wir alle feststellen können: Für mich gibt es nicht nur den Moment, in dem ich plötzlich alles anders sehe, sondern in dem ich auch die Gelegenheit habe, mich anders in der Welt zu verhalten, mich in Beziehungen anders zu verhalten. Denn das Ein und Alles der Be-wegungsarbeit ist es, neue Weisen zu finden, miteinander in Beziehung zu treten, und das dann in etwas sehr umfassendes und kollekti-ves zu verwandeln. Dann kann man gemein-sam Druck nach vorn aufbauen