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  1. Mar 2025
    1. 30% der Arktis emittieren inzwischen mehr Treibhausgase als sie aufnehmen. Außer dem Schmelzen von Permafrostböden ist dafür auch Zunahme von Waldbränden verantwortlich. Die amerikanische Forschungsbehörde NOAA spricht davon, dass die Arktis „in ein neues Regime“ gekippt ist. 2024 war in der Arktis das zweitwärmste Jahr seit Messbeginn und das Jahr mit den zweihäufigsten Waldbränden. In einem langsamen, aber sich beschleunigenden Prozess wird immer mehr der 1460-1600 Gigatonnen im Arktisboden gespeicherten organischen Kohlenstoffs freigesetzt. Insgesamt entsprechen sie dem Doppelten der in der Erdatmosphäre gespeicherten Menge https://www.liberation.fr/environnement/en-arctique-la-toundra-nest-plus-un-puits-de-carbone-20250122_VZUZXLOHEZESBKJHXGYU7OPYME/

      NOAA Arctic Report Card 2024: https://www.nature.com/articles/s41558-024-02234-5 Studie zu den CO2-Emissionen arktischer Waldbrände: https://arctic.noaa.gov/wp-content/uploads/2024/12/ArcticReportCard_full_report2024.pdf

    1. Die Trump-Rierung plant weitere 1000 Stellen bei der Klima- und Wetteragentur NOAA zu streichen. 1300 Angestellte wurden bereits entlasten. Damit würde das Personal einer der weltweit wichtigsten Institutionen für Meteorologie und Klimaforschung insgesamt um 20% gekürzt. Eine große Zahl von wissenschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen hat gegen den Abbau der Behörde protestiert, mit dem die Administation eine Forderung des „Project 2025“ umsetzt. Der Artikel der New York Times geht auch auf die Demonstrationen zum Schutz der Wissenschaft ein, die es in vielen amerikanischen Universitätsstätten gab. https://www.nytimes.com/2025/03/08/climate/noaa-layoffs-trump.html

      Aufforderung wissenschaftlicher und zivilgesellschaftlicher Organisationen an den Kongress: https://drive.google.com/file/d/1TDwAWUPXeN5VPrLTu3wW6E7xMrJCu-a-/view

    1. 650 Angestellte der US-Klima- und Wetterbehörde NOAA haben in dieser Woche Kündigungsschreiben erhalten, das sind etwa 5% des Personals. Die Behörde soll sich sich offenbar auf die Wettervorhersage konzentrieren, während u.a. Klimawissenschaftler:innen Ziel einer Säuberung sind. Das Great Lakes Environmental Research Laboratory der NOAA stellt seine Öffentlichkeitsarbeit wegen Personalkürzungen ein. Durch den Personalabbau, auf den NGOs und viele Wissenschaftler:innen mit Entsetzen reagierten, werden Services unmöglich, die u.a. für Landwirtschaft, Fischerei und Meeresschutz essentiell sind. Die Abwicklung der NOAA gehört zu den im „Project 2025“ vorgesehenen Maßnahmen. https://www.latimes.com/california/story/2025-02-27/mass-firings-noaa-national-weather-service-ignite-fury

  2. Feb 2025
    1. Angehörige des von Ellen Maske geleiteten zungenanden, D-O-G-E, haben sich Zugang zu Diensträumen der amerikanischen Behörde für Atmosphäre und Ozeane verschafft. Fachleute befürchten, kommen das in die Arbeit der Behörde zerstörerisch eingegriffen werden soll, kommen bevor die möglichen rechtlichen Schritte dagegen ergriffen werden können. Im für die neue Administration offenbar maßgeblichen Projekt 2025 wird eine radikale Verkleinerung dieser Behörde gefordert. Die sei für die amerikanischen Wirtschaftsinteressen schädlich. Schon länger versuchen Interessengruppen, die Behörde zu untersagen, ihre Daten zu publizieren und sie zu zwingen, die Daten stattdessen privaten Anbietern für kommerzielle Produkte zu überlassen. https://www.theguardian.com/us-news/2025/feb/04/doge-noaa-headquarters

  3. Dec 2024
  4. Oct 2024
    1. Die aktuelle weltweite Korallenbleiche ist bereits die vierte in 25 Jahren. Die Temperaturen in einem großen Teil der tropischen Meere lagen in diesem Sommer 3° über dem Durchschnitt. Im Gespräch mit der Repubblica erklärt der Korallenexperte Roberto Danovaro, dass ein Viertel der globalen Korallenbestände bereits verloren ist. Korallenriffe, die Ökosysteme mit der größten Biodiversität, sind durch die globale Erhitzung besonders verwundbar https://www.repubblica.it/green-and-blue/dossier/negazionisti-climatici/2024/10/07/news/barriera_corallina_sbiancamento_crisi_clima_roberto_danovaro-423531902/

  5. Jul 2024
  6. Jun 2024
  7. Apr 2024
    1. Die Konzentration der drei wichtigsten Treibhausgase CO<sub>2</sub>, Methan und NO<sub>2</sub> hat 2023 neue Rekordwerte erreicht. Die Daten der amerikanischen NOAA zeigen, dass sich der Anstieg im Durchschnitt der letzten Jahre nicht verlangsamt hat, auch wenn er in manchen Vorjahren noch steiler verlief. Die CO<sub>2</sub>-Konzentation liegt 50% höher als in der vorindustriellen Zeit und entspricht der vor 4 Millionen Jahren. Die Atmosphäre enthält 160% mehr Methan als vor der Industrialisierung. Außer dem Verbrennen von Kohle, Öl und Gas ist die industrielle Landwirtschaft Hauptursache der Treibhausgas-Konzentration. https://www.theguardian.com/environment/2024/apr/06/record-highs-heat-trapping-gases-climate-crisis

      Bericht: https://research.noaa.gov/2024/04/05/no-sign-of-greenhouse-gases-increases-slowing-in-2023/

  8. Sep 2023
  9. Aug 2023
    1. Auf Z. Hausfather gestützt, wird festgestellt, dass sich die Temperaturerhöhung des Nordatlantik nicht durch die Ursachen wie weniger Saharastaub und Schiffs-Aerosole allein erklären lässt, sondern sie auf den anthropogenen Klimawandel zurückzuführen ist. Infografiken:<br /> - Temperaturanomalie Ozeanoberflächen, - Durchschnittstemperatur der Ozeanoberfläche, - Prognosen Temperaturentwicklung der Ozeane vs. beobachteten Werten - Energieaufnahme der Ozeane.

      https://www.nytimes.com/interactive/2023/08/03/climate/ocean-temperatures-heat-earth.html

  10. Jul 2023
    1. Im Meer bei Florida wurde eine Oberflächentemperatur von 38,43°C gemessen – möglicherweise ein neuer globaler Rekord. Der Bericht des Guardian geht auf andere marine Hitzewellen und Studien über ihre Zunahme ein. Nach Daten der amerikanischen Wetterbehörde NOAA wurden in diesem Jahr schon im April, Mai und Juni Rekorde bei der Oberflächentemperatur der Ozeane gebrochen. https://www.theguardian.com/us-news/2023/jul/25/florida-ocean-temperatures-hot-tub-extreme-weather

    1. Der vergangene Juni war der heisseste seit dem Beginn globaler Temperaturaufzeichnungen 1850, wie die Daten der amerikanischen Wetterbehörde NOAA zeigen. Europäischen Copernicus-Daten zufolge waren die beiden ersten Juliwochen mit hoher Wahrscheinlichkeit die wärmsten der aufgezeichneten menschlichen Geschichte. Der Hitzedom, der die Temperaturen über Mexiko und den südlichen USA in die Höhe treibt, wurde ersten wissenschaftlichen Einschätzungen zufolge durch die globlale Erhitzung 5mal wahrscheinlicher und ca 2.8° wärmer. https://www.nytimes.com/2023/07/20/climate/hottest-june-in-history-noaa.html

  11. Jun 2023
    1. "Expect surprises!" Weiter steigende Emissionen und das sich aufbauende El niño-Phänomen bereiten die "thermodynamische Bühne" für eine mehrjährige Hitzeperiode und Serien von Extremwetterereignissen vor. Die New York Times stellt die Temperaturrekorde des Juni (von der Antarktis und Südasien bis Sibirien und Kanada) in einem Interactive dar. https://www.nytimes.com/interactive/2023/06/13/climate/global-warming-heat-june.html

    1. Eine Reihe von meteorologischen Signalen spricht dafür, dass 2023 in einigen Regionen und eventuell auch global das heißeste Jahr der bisherigen Geschichte wird. Die amerikanische Wetterorganisation NOAA hatein sich verstärkendes El Niño Phänomen festgestellt. Dadurch wird die sich ohnehin schon steigernde Erwärmung weiter angetrieben, so dass auch in den kommenden Jahren mit Temperaturrekorden zu rechnen ist. https://www.theguardian.com/environment/2023/jun/15/record-temperatures-global-heating

  12. Dec 2018
    1. It is the start of El Niño, Spanish for “the boy child,” a reference coined by Peruvian fisherman because the changes can occur around Christmas.
  13. Mar 2016