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  1. Last 7 days
    1. Im südlichen Teil Brasiliens fvel in diesem Frühjahr in 10 Tagen so viel Regen wie sonst in einem ganzen Jahr. Es handelt sich um die größte klimabedingte Katastrophe im Bundesstaat Rio Grande del Sol der bereits im vergangenen Jahr von zwei großen Überschwemmungen betroffen war. Die extremen Regenfälle, die es so früher in dieser Region nicht gab, werden von Forschenden auf die globale Erhitzung und mit ihr verbundene Klimaphänomene zurückgeführt. Ausführlicher hintergrundartikel im Guardian der sich auf eine Reihe von Studien und Interviews mit Forschenden bezieht. https://www.theguardian.com/global-development/article/2024/may/10/brazil-is-reeling-from-catastrophic-floods-what-went-wrong-and-what-does-the-future-hold

  2. May 2024
    1. Die Überflutungen in der südlichen brasilianischen Provinz Rio Grande del Sul werden - wie vorangegangene Stürme - von Experten auf ein meteorologisches Muster zurückgeführt, dass sich durch die globale Erhitzung verstärkt hat. Tropische und polare Einflüsse treffen in dieser Region aufeinander. https://www.theguardian.com/world/article/2024/may/04/death-toll-rains-southern-brazil-rio-grande-do-sul-rises

    1. Schwere Überschwemmungen haben im Süden Brasillens mindestens 13 Todesopfer gefordert. Die Strom- und Trinkwasserversorgung war für Zehntausende unterbrochen. Es wurde der Katastrophenzustand ausgerufen. Präsident Lula führte die Überschwemmungen auf die globale Erhitzung zurück. Sie setzen eine Serie von Extremwetterereignissen in Brasilien fort, die auf das Zusammenwirken von Klimaveränderungen und El Niño zurückgehen. https://taz.de/Unwetter-in-Brasilien/!6008323/

  3. Apr 2024
    1. Eine neue Studie beschäftigt sich mit der zunehmenden Frequenz der Aufeinanderfolge extremer Trockenheit und extremer Niederschläge in Pakistan und in vielen afrikanischen Ländern. Ähnliche Phänomene lassen sich in Norditalien feststellen. https://www.theguardian.com/environment/2023/nov/14/extreme-drought-in-northern-italy-mirrors-climate-in-ethiopia

      Studie: https://washmatters.wateraid.org/sites/g/files/jkxoof256/files/2022-10/WaterAid%20Africa%20Drought%20work%20Methods%20and%20Full%20Results_CONFIDENTIAL_26_10_22_final%20%281%29.pdf

    1. Afghanistan ist zur Zeit von Starkregen und Flutwellen betroffen und leidet zugleich unter Hitzewellen. Die Überflutungen sind das Ergebnis der Ausdehnung der Monsungebiete nach Nordwesten. Die Temperaturen haben in Afghanistan seit 1950 um 1,8 Grad zugenommen. Unter anderem drei aufeinanderfolgende Dürren haben den Grundwasserspiegel in Afghanistan in fünf Jahren um 11 m gesenkt. Umfassender Bericht der taz über das von der globalen Erhitzung besonders betroffene Land.

  4. Mar 2024
  5. Feb 2024
    1. Zwei neue Studien aufgrund einer genaueren Modellierung der Zusammenhänge von Erhitzung und Niederschlagen: Es lässt sich besser voraussagen, wie höhere Temperaturen die Bildung von Wolkenclustern in den Tropen und damit Starkregenereignisse fördern. Außerdem lässt sich erfassen, wie durch die Verbrennung von fossilen Brennstoffen festgesetzten Aerosole bisher die Niederschlagsmenge in den USA reduziert und damit einen Effekt der globalen Erhitzung verdeckt haben.

      https://www.derstandard.de/story/3000000208852/klimawandel-sorgt-fuer-staerkeren-regen

      Bold

      Studie: https://www.science.org/doi/10.1126/sciadv.adj6801

      Studie: https://www.nature.com/articles/s41467-024-45504-8

  6. Jan 2024
    1. Im französischen Departement Pas-de-Calais ist in 4 Stunden so viel Regen gefallen wie sonst in einem Monat. Im November entsprachen die Niederschläge dort in drei Wochen denen eines halben Jahres. Sie sind deutlich höher als bei der letzten sogenannten Jahrhundertflut. Der Bürgermeister von St. Omer fordert im Interview Anpassungsmaßnahmen, die der für immer verändern Situation gerecht werden. https://www.liberation.fr/environnement/climat/inondations-dans-le-pas-de-calais-cest-limpact-du-dereglement-climatique-a-nos-latitudes-20240104_E3KJ5D77QJEILP62VCMQSYAPCA/

    1. Kommentar zu den Überschwemmungen in Niedersachsen. Inzwischen fordert der seit 13 Jahren amtierende Ministerpräsident Weil, etwas gegen die steigenden Emissionen zu tun, die er als eine Ursache der Katastrophe identifiziert. Der Bundeskanzler habe in seinen verschwommenen Statements keine Verbindung zur globalen Erhitzung hergestellt. https://taz.de/Wetteraenderung-nach-Hochwasser/!5981384/

  7. Dec 2023
  8. Nov 2023
  9. Oct 2023
  10. Sep 2023
  11. Aug 2023
    1. Eine Schlammlawine hat in der nordwestchinesischen Stadt Xi'an 21 Menschen getötet. Sie geht auf Regenfälle in der Folge des Taifuns und späteren tropischen Sturms Khanun zurück, der auch in anderen Teilen Chinas zu schweren Überschwemmungen führte. Vor Khanun hatten der Taifun Doksuri und Regengebiete in Verbindung mit den HItzewellen des Sommers Überflutungen verursacht. https://www.theguardian.com/weather/2023/aug/13/death-toll-from-mudslide-in-xian-region-of-china-rises

  12. Jul 2023