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  1. Last 7 days
    1. temperature can be a major factor in determining the proportion of males and females within a population

      for - question - impact of climate change on male and female population distribution of the biosphere

      question - impact of climate change on male and female population distribution of the biosphere - How will climate change affect the proportion of males and females of the many species that are and will be impacted by dramatic temperature changes?

    1. Das globale Durchschnittseinkommen wird bei der jetzt zu erwartenden globalen Erhitzung 2050 fast um ein Fünttel niedriger sein als ohne Erhitzung. Die (nicht mehr zu vermeidenden) Einbußen durch die Erhitzung bis 2050 sind sechsmal so hoch wie die einer Begrenzung des Temperaturanstiegs auf 2°. 2050 ist einer neuen Studie zufolge mit Klimaschäden von etwa 38 Bllionen Dollar zu rechnen. Bis 2100 wird es in einem Business-as-usual-Szenario zu Einkommensverlusten von mehr als 60% kommen. https://www.theguardian.com/environment/2024/apr/17/climate-crisis-average-world-incomes-to-drop-by-nearly-a-fifth-by-2050

    1. The Guardian: Donald Trump hat Big-Oil Managern angeboten, klimapolitische Maßnahmen der Biden-Administration rückgängig zu machen, wenn sie seinen Wahlkampf mit einer Milliarde Dollar unterstützen. Einer Studie des Guardian zufolge können die Ölkonzerne von Trump vor allem 110 Milliaren Dollar Subventionen (u.a. Steuererleichterungen für neue fossile Projekte) erwarten, die die Biden-Regierung abschaffen will. Hintergrundartikel zu Lobbyisten im US-Ölgeschäft und aktuellen Konflikten<br /> https://www.theguardian.com/us-news/article/2024/may/16/donald-trump-big-oil-executives-alleged-deal-explained

    1. The Guardian: Die Parteien, die die neue niederländische Rechtsregierung unterstützen, haben sich auf ein Arbeitsprogramm geeinigt. Wichtige klimapolitische Maßnahmen werden zurückgenommen. So soll die Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen wieder 130 km/h betragen; Agrardiesel wird wieder subventioniert. Bei der Installation von Wärmepumpen verzichtet man auf Zielwerte. Es sollen 4 Atomkraftwerke gebaut werden. Was die Regierung durchsetzen kann, ist noch unklar. https://www.theguardian.com/world/article/2024/may/16/new-dutch-coalition-aims-to-reintroduce-80mph-limit-in-cull-of-climate-goals

    1. BP hat seine Ziele bei der Reduktion der Öl- und Gasförderung deutlich reduziert. 2030 will man 23-30% weniger produzieren als jetzt, statt wie in älteren Plänen 35-40%. Greenpeace führt die Kursänderung auf den Druck von Investoren und Regierungen zurück. https://www.bbc.com/news/business-64544110

    1. Der französische Staat hat seit 2010 jährlich durchschnittlich 190 Milliarden Subventionen an Unternehmen gezahlt, zu einem großen Teil für klimaschädliche Vorhaben. Gleichzeitig wurden die Leistungen für BürgerInnen, die den größten Teil des Steueraufkommens bestreiten, in Frage gestellt. Interview mit der Ökonomin Anne-Laure Delatte, die ein Buch über das wirtschaftsfreundliche Agieren des französischen Staates in den letzten Jahrzehnten verfasst hat. https://www.liberation.fr/idees-et-debats/anne-laure-delatte-les-impots-des-francais-financent-des-activites-hautement-polluantes-20230527_I6HHV5XSUZCRDAWVVBK2BEE2TI/

    1. Die großen US-Investmentgesellschaften BlackRock, JPMorgan Chase und State Street haben sich zu großen Teilen aus der Koalition Climate Action 100+ zurückgezogen, in der sich Unternehmen zur Dekarbonisierung verpflichten. Damit werden dieser Koalition 14 Billionen (14.000 Millionen) Dollar entzogen. Republikanische Politiker:innen versuchen schon länger zu verhindern, dass Investionen an Dekarbonisierungszusagen gebunden werden. Die Investment-Gesellschaften argumentieren jetzt, dass Climate Action 100+ nicht nur eine Offenlegung fossiler Investionen, sondern eine Steuerung verlangt habe. https://www.nytimes.com/2024/02/16/business/dealbook/wall-streets-climate-retreat.html

    1. Eine neue, grundlegende Studie zu Klima-Reparationen ergibt, dass die größten Fosssilkonzerne jählich mindestens 209 Milliarden Dollar als Reparationen an von ihnen besonders geschädigte Communities zahlen müssen. Dabei sind Schäden wie der Verlust von Menschenleben und Zerstörung der Biodiversität nicht einberechnet. https://www.theguardian.com/environment/2023/may/19/fossil-fuel-firms-owe-climate-reparations-of-209bn-a-year-says-study

      Studie: Time to pay the piper: Fossil fuel companies’ reparations for climate damages https://www.cell.com/one-earth/fulltext/S2590-3322(23)00198-7

    1. Für eine neue Studie wurden die Klagen gegen climate washing, also gegen falsche Angaben von Unternehmen und Organisationen über die von ihnen verursachten Emissionen, erfasst. Global haben diese Prozesse in den letzten Jahren enorm zugenommen, wobei die Zahl der Prozesse etwa zum Ende der Amtszeit von Donald Trump in den USA am schnellsten wuchs. Die Verurteilungen, zu denen es bereits gekommen ist, führen aufgrund der mit ihnen verbundenen Kosten zu Veränderungen bei den Unternehmen.

      https://www.liberation.fr/environnement/climat/de-plus-en-plus-de-plaintes-contres-des-entreprises-et-des-gouvernements-pour-leurs-engagements-climatiques-trompeurs-ou-insuffisants-20230629_B447RVPNDFADBDY44XDJR2KDDI/

    1. Zum Hintergrund des Rückzugs großer Investoren der Wall Street aus dem Netzwerk Climate Action 100+. Der Rückzug ist vor allem das Ergebnis zunehmenden Drucks aus der Republikanischen Partei. Er hängt auch damit zusammen, dass Climate Action 100+ in einer Phase 2 von seinen MItgliedern nicht nur Informationen über die Klimafolgen von Investitionen verlangte, sondern Aktionen gegen fossile Emissionen. Dem Journalisten David Gelles zufolge werden die Wall Street-Firmen ihre bisherige, auf Redukton von Emissionen ausgerichtete Linie aber nicht völlig aufgeben. Weitgehend ist und bleibt diese Firmenpolitik aber kosmetisch. https://www.nytimes.com/2024/02/20/climate/wall-street-environmental-pledge-retreat.html

    1. Der kommissarische Vorsitzende des britischen Climate Change Commitee hat Finanzminister Jeremy Hunt öffentlich widersprochen. Die britische Regierung erteilt weitere Lizenzen für die Ausbeutung von Öl und Gasfeldern in der Nordsee. Hunt hatte faktenwidrig behauptet, das sei mit dem britischen Klimazielen vereinbar, und sich dabei auch auf das Climate Change Commitee berufen. Der frühere konservative Minister Chris Skidmore hat wegen der Öl- und Gaslizenzen sein Parlamentsmandat zurücklegt https://www.theguardian.com/environment/2024/jan/07/hunts-net-zero-target-claims-criticised-by-climate-advisors

    1. Untersuchungen zeigen, dass die COP28 mit dem Emissions Peak für Treibhausgase zusammenfallen könnte. Um das 1,5°-Ziel zu erreichen, müssten allerdings die Emissionen bis 2030 um die Hälfte sinken. https://www.theguardian.com/environment/ng-interactive/2023/nov/29/cop28-what-could-climate-conference-achieve

    1. Der Artikel im Guardian stellt eine neue Studie dar, aus der hervorgeht, wie viel von der bereits existierenden Infrastruktur zur Förderung fossiler Brennstoff stillgelegt werden muss, um das 1,5° Ziel zu erreichen. Dabei geht die Autoren davon aus, dass man CO2 nicht realistisch wieder aus der Atmosphäre entfernen kann, und dass das 1,5° Ziel also nur zu erreichen ist, wenn nicht zu viel emittiert wird. Diese Studie fordert das Gegenteil der Planungen der fossilen Industrien, über der über die der Guardian gerade berichtet hatte. Der Artikel ist auch bemerkenswert, weil er auf eine Reihe weiterer wichtiger Studien zu fossilen Lagerstätten verweist.

    1. In Afrika ist Gasinfrastruktur für 245 Milliarden Dollar geplant Vanessa Nakate ruft die westlichen Staaten auf, Afrika bei der Entwicklung erneuerbarer Energien zu unterstützen, statt Erdgasvorräte zu erschließen, Abhängigkeit und Verschmutzung zu steigern und die Klimakrise noch weiter zu verschärfen. Nakate argumentiert auch damit, dass nach dem neuesten IEA Report bereits 2025 ein Erdgasüberschuss herrschen wird. Nur 2% der Investitionen in Erneuerbare gehen im Augenblick nach Afrika https://www.theguardian.com/commentisfree/2023/oct/27/rich-countries-fossil-fuels-africa-renewables-gas-climate

    1. Es wird erwartet, dass der britische Premierminister Sunak in seiner nächsten Regierungserklärung eine Ausdehnung der Öl- und Gasförderung in der Nordsee und Maßnahmen zum Schutz von Autofahren, z.B. vor Geschwindigkeitsbegrenzungen in Städten, ankündigt. Durch seine anti-Umweltpolitik will sich Sunak von der Labour-Opposition absetzen, die im Augenblick in Großbritannien in Meinungsumfragen weit vor den Tories liegt. https://www.theguardian.com/politics/2023/oct/28/rishi-sunak-to-double-down-on-anti-green-policies-in-kings-speech

    1. Die rohölproduktion in den USA wird in diesem Jahr ein Rekord-Hoch erreichen Etwa 25% der US-Emissionen werden durch Öl und Gas verursacht, das auf Bundesterritorien gefördert wird. Die New York Times zeigt ausgehend von einem Beispiel im Golf von Mexiko, warum es angesichts der Mehrheitsverhältnisse in Repräsentantenhaus und Senat und des konservativen obersten Gerichtshofs für die für die Biden-Administration extrem schwierig ist, die Zusage, dort keine weiteren Bohrungen zuzulassen, umzusetzen.

      https://www.nytimes.com/2023/09/28/climate/biden-drilling-leases.html

    1. Die Pläne der Kohle-, Öl- und gasproduzierenden Staaten zur Ausweitung der Förderung würden 2030 zu 460% mehr Kohle, 83% mehr Gas und 29% mehr Ölproduktion führen, als mit dem Pariser Abkommen vereinbar ist. Der aktuelle Production Gap Report der Vereinten Nationen konzentriert sich auf die 20 stärksten Verschmutzer-Staaten, deren Pläne fast durchgängig in radikalem Widerspruch zum Pariser Abkommen stehen. https://www.theguardian.com/environment/2023/nov/08/insanity-petrostates-planning-huge-expansion-of-fossil-fuels-says-un-report

      Report: https://productiongap.org/

    1. THE ADMINISTRATION ALSO HAS BEEN PRETTY QUIET ABOUT THAT FACT. THEY ARE NOT EAGER TO TELL THAT. THEY ARE VERY WORRIED THAT ENVIRONMENTAL GROUPS

      for - oil industry lobby - adjacency - wicked problem - climate crisis - fossil fuel lobby - 2024 US elections - citizen power

      adjacency - between - wicked problem - climate crisis - energy industry lobby - 2024 US elections - adjacency relationship - US fossil fuel companies are making record profits under the Biden administration - The Biden administration is not bragging about this because it will hurt their re-election efforts with young people - The government is still under the power of the fossil fuel lobby - Michael Mann states that Trump 2024 win would spell disaster for the earth's climate system - It is clear however that this is a situation of the lesser of two evils - The Fossil fuel lobby has still hamstrung the Biden administration's efforts, introducing dangerous delay - The majority of citizens face the challenge that they are kept in precarity to the existing system - so are afraid to rock the boat - This is a wicked problem - A Biden 2024 win is a necessary but NOT a sufficient condition for avoiding planetary tipping points - What is needed is true citizen power, direct citizen action, not just voting

  2. May 2024
    1. Die CDU äußert sich in ihrem neuen Grundsatzprogramm klimapolitisch nur sehr vage. Sie setzt auf Kernkraft, Kernfusion und "Technologieoffenheit." Sie will die globale Erhitzung marktwirtschaftlich stoppen, spricht sich aber gleichzeitig für niedrige Energiepreise aus. Diskussion des Programms im Podcast "Das Klima-Update" https://taz.de/Podcast-klima-update/!6009645/

    1. James Gien Wong The environmental voter project is a brilliant initiative encouraging already registered voters to get out and vote

      for - voting - climate crisis - citizen action - Environmental Voter Project

      to - Environmental Voter Project - voter action on climate crisis - https://hyp.is/AXsq4g47Ee-GbAc3PtbGuA/www.outrageandoptimism.org/episodes/moments-of-truth

    1. this is whitehead's fallacy of misplaced concreteness

      for - key insight - Whitehead's fallacy of misplaced concreteness - adjacency - fallacy of misplaced concreteness - climate denialism - mistrust in science - polycrisis - Deep Humanity

      • the worry for Goethe and whitehead is that
        • we forget sometimes with the typical scientific method that = we can only ever apply concepts derived from our empirical experience
      • and so if we're trying to understand experience as if it were really
        • an illusion produced by
          • collisions of particles or
          • brain chemistry or
          • something that we can never in principle experience
      • what we're doing is
        • applying concepts derived from our experience
        • to an imagined realm that
          • we think is beyond experience
      • but it's not
      • This is Whitehead's fallacy of misplaced concreteness.

      key insight - Whitehead's fallacy of misplaced concreteness - This helps explain the rising rejection of science from the masses. I didn't realize there was already a name for the phenomena responsible for the emergence of collective denialist behavior

      adjacency - between - fallacy of misplaced concreteness - increasing collective rejection of science in the polycrisis - adjacency statement - Whitehead's fallacy of misplaced concreteness exactly names and describes - the growing trend of a populus rejection of climate science (climate denialism), COVID vaccine denialism, exponential growth of conspiracy theory and misinformation - because of the inability for non-elites and elites alike to concretize abstractions the same way that elite scientists and policy-makers do - Research papers have shown that the knowledge deficit model which was relied upon for decades was not accurate representation of climate denialism - Yet, I would hold that Whitehead's fallacy of misplaced concretism plays a role here - This mistrust in science is rooted in this fallacy as well as progress traps - Deep Humanity is quite steeped in Whitehead's process relational ontology and the fallacy of misplaced concreteness requires mass education for a sustainable transition - This abstract concreteness is everywhere: - Shift from Ptolemy's geocentric worldview to the Copernican heliocentric worldview - Now we are told that the sun is not fixed, but is itself rotating around the Milky Way with billions of other galaxies - scientific techniques like radiocarbon dating for dating objects in deep time - climate science - atomic physics - quantum physics - distrust of vaccines, which we cannot see - Timothy Morton's hyperobjects is related to this fallacy of misplaced concreteness. - "Seeing is believing" but we cannot directly experience the ultra large or ultra small. So we have scientific language that draws parallels to that, but it is not a direct experience. - - Those not steeped in years or decades of science have the very real option of feeling that the concepts are fallacies and don't hold as much weight as that which they can experience directly, even though those concepts have obviously produced artefacts that they use, like cellphones, the internet and airplanes.

    1. George Monbiot zur Entscheidung Sunaks, die Öl- und Gasproduktion in der Nordsee zu maximieren. Er spricht vom pollution paradox: Die Firmen, die dem Planeten am meisten schaden, haben die triftigsten Gründe, in Politik und Desinformation zu investieren. Indiz für Desinformation sei der Rückgriff auf CCS. Die Konservativen erhalten große Spenden von der Fossilindustrie. Sunak hat verschuldet, dass der CO<sub>2</sub>-Preis in Uk nur noch halb so hoch ist wie in der EU. https://www.theguardian.com/commentisfree/2023/aug/01/rishi-sunak-north-sea-planet-climate-crisis-plutocrats

    1. Verantwortliche der großen amerikanischen Ölfirmen haben auch nach 2015 privat zugegeben, dass sie die Gefahren fossiler Brennstoffe heruntergespielt haben. Sie haben internationale Pläne gegen die globale Erhitzung nach außen hin unterstützt und nach innen kommuniziert, dass ihre Firmenpolitik diesen Plänen widerspricht. Und sie haben gegen politische Maßnahmen lobbyiert, hinter die sie sich offiziell gestellt haben. Das alles ergibt sich aus dem neuen Bericht des amerikanischen Kongresses über die Desinformations-Politik von Big Oil. Ausführlicher Bericht mit Informationen über mögliche juristische Konsequenzen. https://www.theguardian.com/us-news/2024/apr/30/big-oil-climate-crisis-us-senate-report

    1. Bei den Petersberger Klimagesprächen 2024 hat Aserbaidschans Diktator Alijev auf dem Recht der Petrostaaten bestanden, weitere fossile Lagerstätten auszubeuten. Der deutsche Bundeskanzler Scholz hat sich nicht eindeutig zu neuen Instrumenten der Klimafinanzierung für den globalen Süden geäußert. Außenministerin Baerbock setzt auf internationale Partnerschaften bei den nationalen Klimaplänen, so dass die Klimafinanzierung verbindlicher geregelt wird. https://taz.de/Petersberger-Klimadialog/!6007095/

    1. Der europäische Klimaservice Copernicus und die Weltwetterorganisation WMO weisen in einem gemeinsamen Bericht darauf hin, dass die Zahl der Hitzetoten in Europa in 20 Jahren um 30% gestiegen ist. Der Bericht stellt 2023 detailliert als Jahr der Hitzerekorde da. https://taz.de/Folgen-der-Klimakrise/!6005690/

      Bericht: https://climate.copernicus.eu/esotc/2023

    1. In den Ländern, die sich in Paris 2015 einer Initiative gegen das Verbrennen von nicht genutztem Erdgas (flaring) angeschlossen hatten, wird das Verbrennen mit offener Flamme oft nur durch Verbrennung in geschlossenen Anlagen ersetzt, wie eine investigative journalistische Recherche ergab. Die Menge der Emissionen sinkt dadurch nicht wesentlich, aber diese Anlagen sind für Satelliten nicht äußerlich erkennbar. https://www.theguardian.com/environment/2024/may/02/methane-emissions-gas-flaring-hidden-satellite-monitors-oil-gas

      Ressourcen für die Recherche zu Methan-Emissionen: https://gijn.org/resource/new-tools-investigate-methane-emissions/

  3. Apr 2024
    1. Eine Gruppe von NGOs hat ein Konzept für eine Klimaschaden-Steuer ausgearbeitet, zu der Öl- und Gasgesellschaften ausgehend vom von ihnen verursachten CO2-Ausstoß herangezogen würden. Würde die Steuer in den OECD-Ländern mit 5$ pro Kilotonne CO2 beginnen und sich jährlich um weitere 5$ erhöhen, stünden 2030 jährlich 900 Milliarden $ vor allem für den Loss and Damage Fund zur Verfügung, der bei der COP28 beschlossen wurde.

      https://www.theguardian.com/environment/2024/apr/29/taxing-big-fossil-fuel-firms-raise-billions-climate-finance

      Bericht: https://www.greenpeace.fr/wp-content/uploads/2024/03/CDT_guide_2024_embargoed_version.pdf

    1. Pakistan hat bei einer Geberkonferenz Zusagen über ca. 9 Milliarden USD für den Wiederaufbau nach den Überflutungen des letzten Jahres erhalten. Der pakistanische Premierminister wies darauf hin, dass das internationale Finanzsystem katastrophal schlecht auf Loss and Damage durch die Klimakrise ausgerichtet ist

    1. Der Bericht des Copernikus Climate Change Service über 2023 ist lact Direktor Carlo Buontempo "ein dramatisches Zeugnis dafür, wie weit weil wir uns von dem Klima entfernt haben, in dem sich die menschliche Zivilisation entwickelt hat". Viele Kimaforschende waren davon überrascht, wie deutlich die Temperaturrekorde des Jahres 2023 über denen der vorangegangenen Jahre lagen.Auch Zahl und Ausmaß von Extremwetterereignissen übertrafen die Erwartungen. https://www.theguardian.com/environment/2024/jan/09/2023-record-world-hottest-climate-fossil-fuel

      Mehr zu den Copernicus-Daten für 2023: https://hypothes.is/search?q=tag%3A%22Global%20Climate%20Highlights%202023%22

    1. Das Europäische Klima-Bebachtungsprogramm Copernicus hat die wichtigsten Daten zum Jahr 2023 zusammengefasst. Im heissesten Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen war es im Durchschnitt 1,48° wärmer als in der vorindustriellen Zeit. Jeder einzelne Tag war mindestens 1° wärmer. Eine Vielzahl von Extremwetterereignissen sind auf die Rekordtemperaturen zurückzuführen. https://www.derstandard.at/story/3000000202321/2023-war-es-waermer-als-in-den-vergangenen-100000-jahren

    1. Eine extreme Hitzewelle hat in der Sahelzone Hunderte, wahrscheinlich Tausende Menschenleben gefordert. World Weather Attribution zufolge ist die Höhe der Temperaturen eindeutig auf die globale Erhitzung durch Treibhausgase zurückzuführen. https://www.theguardian.com/environment/2024/apr/18/lethal-heatwave-in-sahel-worsened-by-fossil-fuel-burning-study-finds

      Zur Studie: https://www.worldweatherattribution.org/extreme-sahel-heatwave-that-hit-highly-vulnerable-population-at-the-end-of-ramadan-would-not-have-occurred-without-climate-change/

    1. Vaughn says the temperatures along with carbon dioxide levels have naturally fluctuated over earth's history inside lasting between 144,000 years. Well, over the last million years, co two in the atmosphere has never really gone despite its ups and downs never gone above maybe 280 parts per million. Until now. As of January 2024 the amount of heat trapping carbon dioxide is a whopping 422 parts per million. We've had a wonderful party with fossil fuels for a couple of centuries. We've, we have changed the world at a cost that's now only becoming evident.

      Ice cores provide a history of carbon dioxide in the atmosphere

    2. Each ice core is kind of unique and shows you a different climatic window. Vaughn uses water isotopes to determine what the temperature was when each layer of ice was formed. Isotopes are molecules that have the same number of protons and electrons, but a different number of neutrons affecting their mass. For example, water h2o has oxygen that has either a molecular rate of 16 or 18. And so it's a heavy and light water precipitation that falls in warmer temperature tends to be heavier water. He says, but in colder air like at the poles, the snow that falls is generally lighter water by looking at these ratios of ice tops in ice cores. We were able to infer the temperature from when it fell. As snow.

      Using ratio of the molecular weight of water to determine temperature

    1. [[Marisa Kabas]] in The Handbasket - Here's the column Meta doesn't want you to see


      ᔥ[[Ben Werdmuller]] in Mastodon @ben@werd.social on Apr 06, 2024, 10:45 AM

      On Thursday I reported that Meta had blocked all links to the Kansas Reflector from approximately 8am to 4pm, citing cybersecurity concerns after the nonprofit published a column critical of Facebook’s climate change ad policy. By late afternoon, all links were once again able to be posted on Facebook, Threads and Instagram–except for the critical column." Here it is. #Media<br /> https://www.thehandbasket.co/p/kansas-reflector-meta-facebook-column-censored

    2. Here's the column Meta doesn't want you to see by [[Marisa Kabas]]

      repost with comment of:<br /> When Facebook fails, local media matters even more for our planet’s future By [[Dave Kendall]]

    3. Katherine Hayhoe, author of “Saving Us: A Climate Scientist’s Case for Hope and Healing in a Divided World,” serves as Chief Scientist for the Nature Conservancy and is a distinguished professor at Texas Tech. You might expect that she would be considered a legitimate authority on the subject. p span[style*="font-size"] { line-height: 1.6; } But in the Meta-verse, where it seems virtually impossible to connect with a human being associated with the administration of the platform, rules are rules, and it appears they would prefer to suppress anything that might prove problematic for them. p span[style*="font-size"] { line-height: 1.6; } Hayhoe expressed her personal frustration in a recent post on Facebook. p span[style*="font-size"] { line-height: 1.6; } “Since August 2018, Facebook has limited the visibility of my page,” she writes, “labelling it as ‘political’ because I talk about climate change and clean energy. This change drastically reduced my post views from hundreds to just tens, and the page’s growth has been stagnant ever since.” p span[style*="font-size"] { line-height: 1.6; } The implications of such policies for our democracy are alarming. Why should corporate entities be able to dictate what type of speech or content is acceptable?
    4. With permission from the Kansas Reflector, I’m sharing the column verbatim here in an attempt to sidestep Meta’s censorship. I hope you’ll share it far and wide—and I really hope Meta doesn’t block this version.

      Meta (Facebook) blocked not only the site, but the particular article, so Maria Kabas posted a copy to her site.

      https://www.thehandbasket.co/p/kansas-reflector-meta-facebook-column-censored

  4. Mar 2024
    1. Planting trees, often championed as a solution to combat climate change, may have unintended consequences

      for - progress traps - tree planting - climate change

    1. so they reduce a million parameters to one parameter (CO2 emissions)<br /> and then they get that one parameter wrong...<br /> evil and stupid going hand in hand, straight to hell on earth

    1. for - adjacency - liberalism - ubiquity - invisibility - polycrisis - climate change - climate crisis - book - Liberalism and the Challenge of Climate Change

      summary - This is an insightful interview with Dr. Christopher Shaw as he discusses his book, Liberalism and the Challenge of Climate Change.

      adjacency - between - liberalism - ubiquity - invisibility - polycrisis - metaphor - fish in water, fish in the ocean - adjacency statement - Above all, this book points out that - liberalism is an idea that is - so ubiquitous and j - which everyone without exception is profoundly steeped within that, - like fish in water, a medium that is everywhere, the medium becomes invisible. - At the heart of - modernity's culture wars and - political polarization, - there is a kind of false dichotomy between - liberals and - conservatives, - as both are steeped in the worldview of liberalism - From the Stop Reset Go perspective, - Dr. Shaw's thesis aligns with - the Stop Reset Go Deep Humanity open source praxis, - whose essence is precisely to facilitate helping individuals to understand the powerful connection between - ubiquity and - invisibility. - via Common Human Denominators (CHD)

    1. Die weltwetterorganisation WMO fast in ihrem Bericht über 2023 die Daten verschiedener Services zusammen und kommt zu dramatischen Aussagen über die Entwicklung der Temperatur auf der Erdoberfläche insbesondere insgesamt und besonders an der Oberfläche der Meere. Gleichzeitig ergibt eine Studie der BU Wien dass die Prognosen vieler, darunter großer starken über die Entwicklung der Emissionen deutlich zu optimistisch sind. https://www.derstandard.de/story/3000000212370/weltwetterorganisation-zeichnet-duesteres-bild-vom-klima-des-letzten-jahres

    1. for - liberal blind spot - Chris Yates - book - liberalism and the challenge of climate change - adjacency - liberalism - individual liberty - progress - bond spot - political polarization - fuel for the right -hyperobjects

      Summary - This short article contains some key insights that point to the right climate communication strategy to target and win over the working class - Currently, climate communications speak to elitist values and is having the opposite effect - The working class farmer protests spreading across the EU is a symptom of this miscommunication strategy - as is the increasing support and ascendency of right wing political parties - Researcher and author Chris Yates is in a unique position with one foot in each world - He articulates his insightful ideas and points is in the right direction to communicate in a way that reaches the working class

      comment - the figure 4 graph is an example of carbon inequality

      Example - carbon inequality - see figure 4

    2. My belief is that societies cannot organize effectively to cope with the impacts of climate change without a shared understanding of the future that awaits.

      quote - shared futures - climate crisis and appropriate language - (quote below)

      • My belief is that
        • societies cannot organize effectively
        • to cope with
        • the impacts of climate change
        • without a shared understanding of
        • the future that awaits.
      • Currently, representations of the net-zero future
        • don’t do that.
      • They are a denial of the best of human nature.
      • They shut down the possibility of
        • imagining something different
        • in favor of a fantasy of more of the same,
          • minus catastrophic climate change.
      • With a better, shared understanding of the world we’re moving toward,
        • we can better organize ourselves to live in that world,
          • whatever that might mean,
          • whatever that might look like.
    3. it reveals that it’s those immediate experiences of the environment rather than global atmospheric concentrations of CO2 that affect people’s ideas about climate.

      insight - hyperobjects

      Comment - This of why a Deep Humanity approach that identifies and clarifies the fundamental issues is so important

    4. If acting on climate change means sacrificing what little freedom I have left, then what value is that to me?

      key insight - of all about the venison of individual liberty that modernization had sold is a companion bill of goods on

    1. Die Europäische Umweltagentur hat ihren ersten Klimarisiko-Bericht veröffentlicht. Von 36 Risiken erfordern 21 sofortiges Handeln, acht mit besonderer Dringlichkeit. Insgesamt sei Europa bei weitem nicht ausreichend auf die Risiken der globalen Erhitzung vorbereitet, die in Südeuropa am bedrohlichsten seien. Europa ist der von der Erhitzung am stärksten betroffene Kontinent. https://www.derstandard.de/story/3000000211032/eu-muss-sich-auf-katastrophale-folgen-des-klimawandels-vorbereiten

      Bericht: https://www.eea.europa.eu/publications/european-climate-risk-assessment

    1. Interview mit Mia Mottley, der Premierministerin von Barbados und Hauptvorkämpferin der von ihr ins Leben gerufenen Bridgetown Initiative zur Klimafinanzierung für den globalen Süden. Mottley geht auf die Schuldenkrise in vielen Ländern nach der Pandemie ein und fordert, wie sie sagt, unorthodoxe CO2-Steuern, z.B Abgaben von fossilen Konzernen und Fluggesellschaften. Die derzeit Mächtigen verhinderten eine wirksame Klimafinanzierung, obwohl es Fortschritte z.B. bei Finanzinstitutionen gebe. Dass Finanztransfers vor allem zu einer klimagerechten Transformation nötig sei, werde nicht anerkannt. https://taz.de/Barbados-Premier-ueber-Klimakrise/!5994100/